{"id":614,"date":"2025-07-12T15:52:30","date_gmt":"2025-07-12T15:52:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kultur-goldman.de\/?post_type=hoffnungstrager&#038;p=614"},"modified":"2026-01-20T05:19:21","modified_gmt":"2026-01-20T05:19:21","slug":"maximilian-kolbe","status":"publish","type":"hoffnungstrager","link":"https:\/\/kultur-goldman.de\/it\/hoffnungstrager\/maximilian-kolbe\/","title":{"rendered":"Kolbe"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Pater Maximilian Kolbe, ein katholischer Franziskanerm\u00f6nch aus Polen, leitet in Niepokalan\u00f3w eines der gr\u00f6\u00dften Kl\u00f6ster Europas. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs versteckt er dort Tausende j\u00fcdische Fl\u00fcchtlinge und andere Verfolgte vor den Nationalsozialisten. 1941 wird er deshalb verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Trotz Hunger, Gewalt und unmenschlicher Bedingungen im Lager h\u00e4lt Kolbe an seinem Glauben und seinen \u00dcberzeugungen fest: Ein Leben in N\u00e4chstenliebe \u2013 selbst in der H\u00f6lle von Auschwitz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als einem H\u00e4ftling die Flucht aus Auschwitz gelingt, folgt am Morgen des 29. Juli 1941 die Vergeltung. SS-Hauptsturmf\u00fchrer Karl Fritzsch l\u00e4sst die H\u00e4ftlinge auf dem Appellplatz antreten, um ein Exempel zu statuieren. Willk\u00fcrlich w\u00e4hlt er zehn M\u00e4nner aus, die im Hungerbunker sterben sollen. Einer von ihnen, Franciszek Gajowniczek, verzweifelt bricht er zusammen. Er hat eine Frau und zwei Kinder und fleht um sein Leben. Niemand kann ihm helfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da tritt Maximilian Kolbe ruhig aus den Reihen und bittet, Gajowniczeks Platz einnehmen zu d\u00fcrfen. Fritzsch z\u00f6gert kurz, dann ordnet er den Austausch an. Kolbe wird mit neun anderen in einen fensterlosen, sieben Quadratmeter gro\u00dfen Bunker gesperrt \u2013 ohne Nahrung, Wasser und Licht. Einer nach dem anderen verlieren sie ihr Leben. Kolbe betet, spendet Trost und gibt nicht auf. Nach 16 Tagen lebt Kolbe noch und drei andere H\u00e4ftlinge. Am 14. August 1941 werden sie auf Befehl mit Giftinjektionen get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franciszek Gajowniczek hat das KZ \u00fcberlebt. Er war am 17. Oktober 1971 anwesend als Pater Maximilian, dem er sein Lebend verdankte, von Papst Paul VI seliggesprochen wurde und auch am 10. Oktober 1982 bei seiner Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II.. 1995 im Alter von 93 Jahren ist Franciszek Gajowniczek gestorben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"featured_media":2291,"template":"","style-hoffnungstrager":[7],"class_list":["post-614","hoffnungstrager","type-hoffnungstrager","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","style-hoffnungstrager-style-1","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kultur-goldman.de\/it\/wp-json\/wp\/v2\/hoffnungstrager\/614","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kultur-goldman.de\/it\/wp-json\/wp\/v2\/hoffnungstrager"}],"about":[{"href":"https:\/\/kultur-goldman.de\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/hoffnungstrager"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kultur-goldman.de\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kultur-goldman.de\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=614"}],"wp:term":[{"taxonomy":"style-hoffnungstrager","embeddable":true,"href":"https:\/\/kultur-goldman.de\/it\/wp-json\/wp\/v2\/style-hoffnungstrager?post=614"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}