Kunst der unionität

Benjamin Knabe

Der Liebesbriefkasten

Für die, die noch etwas sagen wollen.

„Manche Worte wollen geschrieben werden. Nicht gesendet, nicht bewertet – nur losgelassen."

Auf dem Gelände der Union steht ein Briefkasten, der anders ist als alle anderen: Er ist nur für Liebesbriefe. Für alles, was das Herz schwer oder leicht macht. Für Worte, die nie gesagt wurden, nie ankommen konnten – oder dringend losgelassen werden müssen.

Ob Geständnis, Sehnsucht, Dank oder Abschied: In diesen Kasten darf alles, was zu viel ist für ein Gespräch – und zu schade fürs Vergessen.

Alle Briefe, die dort landen, werden von uns geöffnet und gelesen. Behutsam. Mit Respekt. Denn manchmal steckt in wenigen Zeilen ein ganzes Leben. Besonders bewegende Briefe teilen wir – anonym oder mit Erlaubnis – auf dem Instagramprofil von Unionität. Als Echo einer Stimme, die vielleicht auch anderen Mut macht.
„Ein Ort für echte Worte. Ein Kasten für das, was zählt. Ein Stück Unionität zum Mitmachen.“

Ein Blick hinter das Werk

Benjamin Knabe und Ardi Goldman glauben, dass manche Worte ein Zuhause brauchen. Deshalb steht dieser Briefkasten hier, der zur Teilnahme einlädt – ohne Bedingungen.

Man muss nicht vor Ort sein, um mitzuschreiben. Der Briefkasten hat eine eigene Adresse:

Liebesbriefkasten
Hanauer Landstraße 196
60314 Frankfurt

Du kannst deinen Namen nennen – oder nicht. Du kannst weinen beim Schreiben – oder lachen. Hauptsache: Du schreibst.

Fotos: © Marie Hess

Ardi Goldman Kunst-
und Kulturstiftung gGmbH

Uniongelände
Hanauer Landstraße 188, 60314 Frankfurt am Main

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