In leuchtendem Rot zieht Jarg Geismars „Fly Me to the Moon“ (2018) seine Bahn durch die Passage des Union-Geländes. Der Titel ist weit mehr als eine Zeile von Sinatra — er ist der Inbegriff des Wunsches, aufzubrechen. Den Blick zu heben. Schwerelos zu werden.
Flankiert wird das Werk von zwei Begleitern: Fabian Thieles „Stairway to Heaven“ (2025) in kühlem Blau — eine Leiter aus Licht, eine Brücke zwischen harter Realität und höchster Sehnsucht. Und Martin Westergaards „Astronaut & Rocket“ (2020) — strahlende Silhouetten, wie aus einem modernen Jules-Verne-Roman.
Zusammen machen sie aus einer Passage einen Startpunkt.