Am Rande des Weges, unter dem schützenden Dach eines Ginkgo-Baums, steht eine schmale Stele aus Cortenstahl. Sie drängt sich nicht auf. Sie wartet — als stiller Begleiter auf jene, die bereit sind, hinter die sichtbare Form der Dinge zu blicken.
Auf ihr ruht die Bronzetafel von Eberhard F. Gutberlet: das filigrane Abbild eines Ginkgoblattes, für die Ewigkeit festgehalten. Direkt daneben, tief in die Bronze eingeschrieben, die Verse aus Goethes „West-östlichem Divan“.
Naturform und Lyrik. Nebeneinander. Unauflöslich.