Kunst der unionität

Ardi Goldman

Fünf vor Zwölf

Für die, die merken, wenn Zeit ein Zeichen gibt.

„Manchmal finden Dinge ihren Ort — nicht weil wir sie suchen, sondern weil sie uns rufen."

Die Union-Uhr kam aus Zürich. Ardi Goldman entdeckte sie beim Brocanteur — eine alte Schweizer Bahnhofsuhr, wie sie jahrzehntelang für Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Taktgefühl stand. Sie hatte ihren Dienst getan. Und sie war stehen geblieben.

Auf fünf vor zwölf.
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„Ist fünf vor zwölf das Ende — oder ist es der Anfang?“

Ein Blick hinter das Werk

Die Uhr ist echt. Industrieprodukt und Zeitzeuge zugleich. Ihr Werk ist präzise, ihr Ziffernblatt klar. Doch irgendwann geschah etwas — und sie blieb stehen. Nicht um Mitternacht. Nicht zur vollen Stunde. Sondern fünf vor zwölf.

Ein Zufall? Oder ein Gleichnis? Diese Uhr ließ sich nicht mehr zurückstellen. Und vielleicht wollte sie das auch nicht. Denn sie trägt in sich eine Frage, die größer ist als sie selbst: Schweizer Präzision — und ein Moment der Offenheit, der sich jedem Fahrplan entzieht.

Fotos: © Stefan Gröpper

Ardi Goldman Kunst-
und Kulturstiftung gGmbH

Uniongelände
Hanauer Landstraße 188, 60314 Frankfurt am Main

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