Greber Umspannwerk +5 Grad, 2024
Il percorso d’arte
Umspannwerk +5 Grad, 2024
Nel mio lavoro analizzo una contrapposizione che avanza in concomitanza con lo sviluppo della tecnologia e gli effetti che questo comporta sulla nostra percezione della realtà. Ritengo questa contrapposizione e la conseguente perdita della visibilità di tutti i processi e le interconnessioni sociali un tratto essenziale del nostro tempo e cerco di rendere visibile il fenomeno con mezzi scultorei. Per questo scopo lavoro, tra l’altro, su 6 cicli, il cui punto di partenza è sempre una scultura in cartone, che nel corso degli anni è stata progressivamente smontata e archiviata in „schermi“ simili a vetrine e in „architetture di presentazione“ a struttura di telaio.
ISTITUZIONE
BORSE, PREMIAZIONI, RICONOSCIMENTO
2024 Kallmannpreis, Ismaningen
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Un sguardo dietro le quinte dell'opera
Am Eingang des stillgelegten Werksgeländes der Ardelt Kranbau GmbH in Eberswalde (später Thyssen Rothe Erde) steht eine elektromechanische Temperaturanzeige, die am Tag der Betriebsschließung mutmaßlich bei + 5 °C stehen blieb, als der Strom abgeschaltet wurde.
Parallel zur Arbeit an Centralina DAS GROSSE DANACH in Luxemburg begann Greber mit der künstlerischen Erkundung dieses Geländes. Hinter dem Werk liegen Backsteinbaracken, errichtet im Zweiten Weltkrieg zur Unterbringung von „etwa 1000 Zwangsarbeiterinnen“, vorwiegend Frauen aus dem Warschauer Ghetto. In der benachbarten Industrieanlage mussten sie Munition herstellen. Es handelte sich um eine Außenstelle des KZ Ravensbrück.
Ein Blick von den Baracken auf das ehemalige Werksgelände führt durch das offene Gehäuse der Temperaturanzeige, wodurch der Schriftzug „+5°“ in Spiegelschrift erscheint. Diese Blickachse wird zur letzten sichtbaren Spur der NS-Geschichte des Ortes. Heute befindet sich in den Baracken das linke Jugendzentrum EXIL, das sich intensiv mit der Geschichte des Ortes auseinandersetzt und Erinnerungsarbeit leistet.
Die Temperaturmarke verweist zugleich auf den Zeitpunkt des Stillstands, möglicherweise aber auch auf die bevorstehende Erhitzung der Welt.
Die Vorstellung, dass in hundert Jahren ein durch Klimakatastrophen unbewohnbarer Planet keine sichtbaren Spuren seiner Ursachen mehr zeigt, ist ein zentraler Gedanke dieser Arbeit. Vielleicht bleiben nur überwucherte Mauerreste. Die Verbindung von Stahlindustrie, NS-Vergangenheit und Klimafrage bildet ein vielschichtiges Spannungsfeld, das Greber künstlerisch verarbeitet.
Sulla artista
L’artista Ben Greber (*1979 a Halle) lavora a Eberswalde e a Berlino dal 2010. Una progressiva decontestualizzazione, che caratterizza il lavoro di Greber, è stata tema delle sue mostre personali internazionali, come nel 2022 presso la 515 Bendix di Los Angeles (USA) e nel 2023 alla Kunsthalle Esch di Lussemburgo. Oltre a borse di studio, nel 2024 ha vinto il Kallmannpreis, seguita dalla mostra „Fall and Present“ al Kallmannmuseum di Ismaning.
Foto: © Stefan Gröpper Photography
Ardi Goldman Arte
e la fondazione culturale gGmbH
Uniongelände
Hanauer Landstraße 188, 60314 Francoforte sul Meno